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Vermüllung

Gestern hat mich Martin Korol daran erinnert, daß er seit mehreren Jahren beobachtet, wie Bremen immer dreckiger wird. buten un binnen hatte das Thema vor einiger Zeit aufgenommen und in einem Beitrag gezeigt, wie insbesondere am Hauptbahnhof Verpackungen herumliegen. Seither hat das Problem weiter zugenommen.

Hierzu paßt ein Bericht in der heutigen Tageszeitung. Kaum hat ein Reinigungstrupp einen Bereich gesäubert, hat schon wieder ein Zeitgenosse oder eine Zeitgenossin etwas ‚fallen gelassen‘.

Wie ändert man das Verhalten dieser Menschen?

Ein Kommentar




  1. Lieber Egon, du schreibst zu Recht, dass es sich bei der Vermüllung Bremens um ein „Problem“ handelt. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger sehen das nicht so. Sie haben eine andere Vorstellung von Sauberkeit und Ordnung als ich und Du und alle diejenigen, die in einem bürgerlichen Deutschland erzogen worden sind. Reine Erziehungssache und die findet immer weniger statt. Die bisher geltenden Normen und Werte spielen immer weniger eine Rolle, neue Werte sind kaum sichtbar, nur modische Schlagworte wie „Antirassimus“ oder „Antifaschismus“. Europa liegt in den letzten Zügen. Diese dekadente Gesellschaft, in Bremen zumal, wehrt sich nicht mehr gegen die Vermüllung. Man will ja nicht als Reaktionär gelten. Dazu haben nur die wenigsten das Selbstbewusstsein. Klassenbewusstsein gibt es seit 1933 auch nicht mehr und das Kulturbewusstsein hat sich in einem völlig diffusen Kulturbegriff aufgelöst. Was bleibt? Nur eines: auf die Herrschaft der Chinesen zu warten! Die haben einen so rigiden Begriff von Sauberkeit, da werden den verschlampten Abendländerinnen und Abendländern die Ohren schlackern.